Am 12.8. sind wir 4, Daria, Tobias, Dave und Stine mit dem JDAV in die Sächsische Schweiz gefahren. Wir haben mit unserer Partnersektion in Gmunden (Österreich) eine Tradition. Wir treffen uns alle 2 Jahre und klettern, beziehungsweise wandern gemeinsam. In diesem Jahr haben wir uns wieder in Deutschland getroffen und es war ein Wunsch in die Sächsische Schweiz zu fahren. Natürlich waren die Österreicher nach der 8 stündigen Fahrt etwas erschöpft, daher haben wir erstmal einen gemütlichen Grillabend mit einer „Kennenlernrunde“ gemacht. Es gab Gemeinschaftsspiele und natürlich haben wir sie mit Original Thüringer Bratwurst und Rostbrätel begrüßt. Am ersten Tag haben wir gleich unsere Fähigkeiten in Orientierung getestet. In so einem riesigen Klettergebiet den richtigen Felsen zu finden ist gar nicht so einfach. Doch auch wenn wir ihn nicht gefunden haben, hatten wir direkt vor unserer Nase noch 3 weitere Felsen die genauso ansprechend aussahen. Schlussendlich waren sie genauso toll für den Einstieg in die Kletterwoche. Zusätzlich waren wir noch in zwei Höhlen. Sie waren nicht sehr lang aber dafür ziemlich eng. Da Einige von uns das erste Mal in einer Höhle waren, wollten wir erstmal testen ob wir alle höhlentauglich sind. Doch ich denke wir haben uns gut geschlagen, denn am Ende haben wir uns alle in die Höhlenbücher eintragen können. Am Mittwoch sind wir an den Felsen  „Tante“ und „Onkel“ geklettert. An diesem Tag ist Daria das erste Mal im Elbi vorgestiegen. Wir haben alle aufgeregt mitgefiebert und waren am Ende sehr stolz auf sie. Es hat sich gelohnt, denn auf dem Gipfel war eine überwältigende Aussicht. Dafür war der Anstieg etwas länger als erwartet. Wir sind gefühlte Stunden dort hin gewandert, was uns Kletterern natürlich nicht so gefallen hat, doch im Nachhinein würde ich sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Darüber hinaus durften wir uns auf dem Rückweg am Schrammsteintor abseilen. Dabei konnten wir gleich unsere neugelernte Abseiltechnik anwenden. Das Abseilen war viel praktischer, man hatte mehr Adrenalinkitzel und es ging schneller. Na gut vielleicht doch nicht schneller…..Wir haben für 9 Personen über eine Stunde gebraucht. Aber es war trotzdem schöner als laufen! Es waren ein paar sehr sportliche Jugendliche dabei und so kam es jeden Abend noch zu einem Kraftkreis. Wir haben Übungen wie Liegestütze oder Klimmzüge gemacht. Es hat uns so viel Spaß gemacht, dass am Ende sogar die Jugendleiter mitgemacht haben. Also ich konnte an diesem Tag sehr gut schlafen und war enttäuscht als der nächste und damit letzte Tag anbrach. Den letzten Tag verbrachten wir am Papststein. Jedoch kam uns ein Regenschauer in die Quere und die Klettergruppe entschied sich dazu, sich mit der Wandergruppe in einem Café zu treffen. Den Tag haben wir dann mit einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen lassen. Am nächsten Tag sind die Gmundner schon am Vormittag abgereist. Doch wir 4 wollten den sonnigen Tag noch nutzen. Es wäre ja schade, in der Sächsischen Schweiz gewesen zu sein, ohne den wohl bekanntesten Felsen dort gesehen zu haben. Die Bastei. Dabei haben wir unseren Kletterervorteil genutzt und haben uns einen Kletterweg hinauf gewagt um auf die Bastei zu kommen ohne den langweiligen, überfüllten Weg zu Fuß gehen zu müssen. Erst oben haben wir bemerkt wie viele Leute dort gewesen waren. Das war auch verständlich bei dem bezaubernden Ausblick. Es war ein schöner Abschluss für die abenteuer- und natürlich auch lehrreiche Woche. Ich freue mich schon darauf, in spätestens 2 Jahren nach Österreich fahren zu können und sie alle wieder zu sehen.

-Stine

Daria als mutige Vorsteigerin auf dem Gipfel der Tante in den Schrammsteinen
Mo und Laura-Sophie auf dem Onkel
Gemeinsames Gipfelfoto auf dem Papst
Am Lagerfeuer gab es Stockbrot
Gruppenfoto vor der Saupsdorfer Hütte